Fotoo-Alternative für den
Android-Bilderrahmen (2026)

Ein ehrlicher Vergleich mit PicDock für alle, die Fotoo prüfen oder verlassen wollen – einschließlich der Fälle, in denen Fotoo die bessere Wahl bleibt.

Oktober 2026 · 7 Minuten Lesezeit

Vorab offengelegt: Wir entwickeln PicDock (bei Google Play: „Foto Diashow, Bilderrahmen“, Entwickler DD_studio). Neutral sind wir also nicht. Damit der Vergleich trotzdem fair bleibt, stammt jede Angabe zu Fotoo aus dessen deutschem Google-Play-Eintrag (abgerufen am 12. Oktober 2026) und jede Angabe zu PicDock aus unserem öffentlichen Faktenblatt. Fotoo haben wir nicht im Labor gegen PicDock getestet – und wo Fotoo die bessere Wahl ist, schreiben wir das auch.

„Fotoo – Fotorahmen mit Diashow“ von Bopp Studio gehört zu den ältesten Bilderrahmen-Apps für Android: Laut Eintrag ist die App seit dem 12.05.2014 bei Google Play, hat über 1 Mio. Downloads und 3,9 Sterne aus 6.740 Bewertungen. Wer nach einer Fotoo-Alternative sucht, hat meist eines von zwei Anliegen: Man richtet gerade ein altes Tablet als digitalen Bilderrahmen ein und ist zuerst auf Fotoo gestoßen – oder man nutzt Fotoo schon und vermisst etwas. Diese Seite ist für beide.

Kurz gesagt: Liegen Ihre Fotos in Google Drive, bleiben Sie bei Fotoo – PicDock unterstützt Google Drive nicht. Teilt die Familie Fotos über geteilte iCloud-Alben, oder soll das Tablet auch Nachttischuhr mit Wetter, Wecker und Schlafplan sein, lohnt sich ein Versuch mit PicDock. Nicht zu verwechseln ist PicDock mit der macOS-App picdock.app – das ist ein anderes Produkt eines anderen Entwicklers.

Ein Android-Tablet auf der Küchenarbeitsplatte als digitaler Bilderrahmen
Beide Apps erledigen dieselbe Grundaufgabe: Sie machen aus einem Tablet, Smartphone oder Fernseher, den Sie schon haben, einen Bilderrahmen.

Fotoo und PicDock im Vergleich

Nur, was im jeweiligen Eintrag oder Faktenblatt steht. „Nicht genannt“ heißt: Der Eintrag erwähnt es nicht – nicht, dass die App es nicht kann.

FotooPicDock
Name bei Google Play / EntwicklerFotoo – Fotorahmen mit Diashow / Bopp StudioFoto Diashow, Bilderrahmen / DD_studio
Bei Google Play seit12.05.2014Deutlich jünger (hieß kurz „Memoria“)
Bewertung (Anzahl)3,9 (6.740)4,46 (151)
Downloads1 Mio.+10.000+
Fotos auf dem GerätJaJa (Fotos und Videos)
Google FotosJa (Neuerungen: „New Google Photos Ambient support“)Ja, über die Google-Fotos-Auswahl (ausgewählte Fotos werden auf dem Gerät gespeichert)
Google DriveJaNein
Dropbox / OneDriveJa / JaJa / Ja
Geteilte iCloud-AlbenNicht genanntJa
NAS / Samba (SMB)JaJa (Videos auf SMB als optionale Beta)
Videos aus der CloudNicht genanntNein (Videos nur vom Gerät und, als Beta, vom NAS)
Uhr und Wetter im BildJaJa (stündliche und 5-Tage-Vorhersage in Premium)
Wecker, Schlafplan, NachtdimmungAutomatische Wiedergabe zur geplanten Zeit genanntJa
HintergrundmusikJaJa
BildschirmschonerJa („Automatische Wiedergabe als Bildschirmschoner“)Ja (nur Fotos auf dem Gerät)
Gesichts- / HaustierfilterNicht genanntGesichtsfilter auf dem Gerät kostenlos; Haustierfilter und Personengruppen in Premium
Kostenpflichtige OptionenIn-App-Käufe 24,99 €–39,99 €Premium optional: lebenslang, jährlich oder monatlich

Wann Sie bei Fotoo bleiben sollten

Wann PicDock besser passt

Was PicDock nicht kann

Umstieg: was Sie erwartet

Keine der beiden Apps kann die Einstellungen der anderen lesen. Ihre Fotos ziehen aber nicht um: Sie bleiben im selben Cloud-Konto, auf dem NAS oder im Geräteordner. Sie verbinden nur neu.

  1. Notieren Sie, was Fotoo heute zeigt: welche Konten, Alben und Ordner, das Intervall und ob die App als Bildschirmschoner oder zu einer festen Zeit startet.
  2. Installieren Sie PicDock auf demselben Tablet (ab Android 7.0). Fotoo kann zum Vergleich installiert bleiben – nur nicht beide auf Autostart stellen.
  3. Verbinden Sie jede Quelle neu unter Einstellungen → Fotoquelle: bei Dropbox oder OneDrive anmelden und dieselben Ordner wählen; für SMB Host, Freigabe und Konto des NAS eintragen (NAS-Leitfaden); Fotos mit der Google-Fotos-Auswahl wählen. Mehrere Quellen lassen sich zu einer Diashow kombinieren.
  4. Stellen Sie den Look nach: Intervall, Übergang, Anzeigeeffekt, Uhr und Wetter. Einige Übergänge, Anzeigeeffekte und Uhrendesigns gehören zu Premium; mit der 7-Tage-Testphase probieren Sie sie vorher aus.
  5. Legen Sie fest, wie der Rahmen startet. Statt Bildschirmschoner nutzen viele „Starten beim Anschließen des Ladekabels“ zusammen mit „Bildschirm anlassen“.
  6. Lassen Sie beide ein paar Tage parallel laufen, bevor Sie Fotoo deinstallieren, und prüfen Sie, was Ihnen am wichtigsten war – etwa, ob neue Fotos in einem geteilten Ordner von selbst erscheinen.

Käufe in Fotoo werden nicht übertragen; eine Erstattung klären Sie mit Bopp Studio bzw. Google Play.

Weitere Fotoo-Alternativen

Einen breiteren Überblick gibt unser Vergleich der Bilderrahmen-Apps für Android-Tablets.

Was PicDock kostet

Die Google-Play-Version ist kostenlos und ohne Bezahlen dauerhaft nutzbar. Alle Fotoquellen außer dem Web-Upload sind kostenlos; Premium ist optional und als lebenslange Lizenz, Jahres- oder Monatsabo erhältlich. Videowiedergabe, Gesichtsfilter, Dual-Modus, Nachtmodus, Wecker, Uhr und aktuelles Wetter sind in der kostenlosen Version enthalten. In der Diashow selbst erscheint nie Werbung; in der kostenlosen Version kann in den Einstellungen ein Banner auftauchen. Premium bringt alle 30+ Übergänge, Vorhersagen, Uhrendesigns, Haustierfilter und Personengruppen und entfernt die Werbung. Der Listenpreis der lebenslangen Lizenz liegt in den USA bei US$19.99; den Preis für Ihr Land zeigt die App. Die Version im Amazon Appstore für Fire-Tablets ist eine kostenpflichtige App (US$4.99) mit allen Funktionen. Für iPhone und iPad gibt es eine eigene App (ab iOS 15) mit anderem Funktionsumfang. Alles Weitere: PicDock-Faktenblatt.

Häufige Fragen

Ist PicDock eine gute Fotoo-Alternative?

Das hängt davon ab, wo Ihre Fotos liegen. PicDock liest Gerätespeicher, Google Fotos (über die Fotoauswahl), Dropbox, OneDrive, geteilte iCloud-Alben und NAS/SMB-Freigaben und zeigt dazu Uhr, Wetter, Wecker und Schlafplan. Google Drive unterstützt PicDock nicht – laut Fotoos Google-Play-Eintrag kann Fotoo das. Liegen Ihre Fotos in Google Drive, ist Fotoo die bessere Wahl.

Kann ich meine Fotoo-Einstellungen oder Alben zu PicDock übernehmen?

Nein, einen Import zwischen den beiden Apps gibt es nicht. Ihre Fotos bleiben aber, wo sie sind (Gerät, Google Fotos, Dropbox, OneDrive oder NAS). Beim Umstieg melden Sie sich in PicDock bei derselben Quelle an und wählen dieselben Alben oder Ordner noch einmal aus – meist ein paar Minuten pro Quelle.

Was kostet PicDock im Vergleich zu Fotoo?

PicDock ist bei Google Play kostenlos. Alle Fotoquellen außer dem Web-Upload sind kostenlos; Premium ist optional und als lebenslange Lizenz, Jahres- oder Monatsabo erhältlich (lebenslang US$19.99 in den USA, Preise je Land in der App). Die Amazon-Version für Fire-Tablets ist eine kostenpflichtige App (US$4.99). Fotoos deutscher Google-Play-Eintrag nennt In-App-Käufe von 24,99 € bis 39,99 € (abgerufen am 12.10.2026).

Spielt PicDock Videos aus Dropbox, OneDrive oder Google Fotos ab?

Nein. Videos aus Cloud-Quellen wie Dropbox, OneDrive oder Google Fotos laufen in PicDock nicht; diese Quellen liefern nur Fotos. Videos spielt PicDock aus dem Gerätespeicher ab, Videos auf einer NAS-Freigabe als optionale Beta.

Fazit

Fotos in Google Drive, oder zufrieden mit einer lange etablierten App: Bleiben Sie bei Fotoo. iPhone-Familie mit geteilten iCloud-Alben, ein Rahmen, der zugleich Uhr mit Wetter und Wecker ist, oder Personen- und Haustierfilter auf dem Gerät: Probieren Sie PicDock kostenlos aus und lassen Sie Fotoo installiert, bis Sie sicher sind.

PicDock bei Google Play · PicDock-Faktenblatt · English version · 日本語版