Vorab offengelegt: Wir entwickeln PicDock (bei Google Play: „Foto Diashow, Bilderrahmen“, Entwickler DD_studio). Neutral sind wir also nicht. Damit der Vergleich trotzdem fair bleibt, stammt jede Angabe zu Fotoo aus dessen deutschem Google-Play-Eintrag (abgerufen am 12. Oktober 2026) und jede Angabe zu PicDock aus unserem öffentlichen Faktenblatt. Fotoo haben wir nicht im Labor gegen PicDock getestet – und wo Fotoo die bessere Wahl ist, schreiben wir das auch.
„Fotoo – Fotorahmen mit Diashow“ von Bopp Studio gehört zu den ältesten Bilderrahmen-Apps für Android: Laut Eintrag ist die App seit dem 12.05.2014 bei Google Play, hat über 1 Mio. Downloads und 3,9 Sterne aus 6.740 Bewertungen. Wer nach einer Fotoo-Alternative sucht, hat meist eines von zwei Anliegen: Man richtet gerade ein altes Tablet als digitalen Bilderrahmen ein und ist zuerst auf Fotoo gestoßen – oder man nutzt Fotoo schon und vermisst etwas. Diese Seite ist für beide.
Kurz gesagt: Liegen Ihre Fotos in Google Drive, bleiben Sie bei Fotoo – PicDock unterstützt Google Drive nicht. Teilt die Familie Fotos über geteilte iCloud-Alben, oder soll das Tablet auch Nachttischuhr mit Wetter, Wecker und Schlafplan sein, lohnt sich ein Versuch mit PicDock. Nicht zu verwechseln ist PicDock mit der macOS-App picdock.app – das ist ein anderes Produkt eines anderen Entwicklers.
Fotoo und PicDock im Vergleich
Nur, was im jeweiligen Eintrag oder Faktenblatt steht. „Nicht genannt“ heißt: Der Eintrag erwähnt es nicht – nicht, dass die App es nicht kann.
| Fotoo | PicDock | |
|---|---|---|
| Name bei Google Play / Entwickler | Fotoo – Fotorahmen mit Diashow / Bopp Studio | Foto Diashow, Bilderrahmen / DD_studio |
| Bei Google Play seit | 12.05.2014 | Deutlich jünger (hieß kurz „Memoria“) |
| Bewertung (Anzahl) | 3,9 (6.740) | 4,46 (151) |
| Downloads | 1 Mio.+ | 10.000+ |
| Fotos auf dem Gerät | Ja | Ja (Fotos und Videos) |
| Google Fotos | Ja (Neuerungen: „New Google Photos Ambient support“) | Ja, über die Google-Fotos-Auswahl (ausgewählte Fotos werden auf dem Gerät gespeichert) |
| Google Drive | Ja | Nein |
| Dropbox / OneDrive | Ja / Ja | Ja / Ja |
| Geteilte iCloud-Alben | Nicht genannt | Ja |
| NAS / Samba (SMB) | Ja | Ja (Videos auf SMB als optionale Beta) |
| Videos aus der Cloud | Nicht genannt | Nein (Videos nur vom Gerät und, als Beta, vom NAS) |
| Uhr und Wetter im Bild | Ja | Ja (stündliche und 5-Tage-Vorhersage in Premium) |
| Wecker, Schlafplan, Nachtdimmung | Automatische Wiedergabe zur geplanten Zeit genannt | Ja |
| Hintergrundmusik | Ja | Ja |
| Bildschirmschoner | Ja („Automatische Wiedergabe als Bildschirmschoner“) | Ja (nur Fotos auf dem Gerät) |
| Gesichts- / Haustierfilter | Nicht genannt | Gesichtsfilter auf dem Gerät kostenlos; Haustierfilter und Personengruppen in Premium |
| Kostenpflichtige Optionen | In-App-Käufe 24,99 €–39,99 € | Premium optional: lebenslang, jährlich oder monatlich |
- Fotoo: Google Fotos, Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive und Samba/SMB; seit 2014 bei Google Play, über 1 Mio. Downloads; zuletzt aktualisiert am 21.09.2026.
- PicDock: Gerät, Google-Fotos-Auswahl, Dropbox, OneDrive, geteilte iCloud-Alben und SMB; kein Google Drive; Premium optional.
- Beide: Uhr, Wetter, Hintergrundmusik, Übergangseffekte und Bildschirmschoner-Modus.
- Quellen: Fotoo bei Google Play (deutscher Eintrag), abgerufen am 12.10.2026, und das PicDock-Faktenblatt (Bewertung Stand 05.10.2026). Bewertungen und Preise ändern sich; maßgeblich sind die Einträge selbst.
Wann Sie bei Fotoo bleiben sollten
- Ihre Fotos liegen in Google Drive. Fotoos Eintrag nennt Google Drive ausdrücklich als Quelle. PicDock unterstützt es nicht, und einen Termin dafür haben wir nicht.
- Ihnen ist eine lange Erfolgsgeschichte wichtig. Fotoo ist seit 2014 bei Google Play und wurde zuletzt am 21.09.2026 aktualisiert. PicDock ist viel jünger.
- Sie möchten eine App, die schon viele nutzen. Über 1 Mio. Downloads und 6.740 Bewertungen bedeuten: Viele hatten Ihre Frage schon, und im Netz gibt es mehr Antworten. PicDock hat 10.000+ Downloads und 151 Bewertungen – ein guter Wert, aber eine kleine Stichprobe.
- Google Fotos soll sich selbst aktualisieren. Unter „Neuerungen“ kündigt Fotoo „New Google Photos Ambient support“ an (bestehende Nutzer müssen sich laut Hinweis neu verbinden und Fotos erneut auswählen). PicDock nutzt die Google-Fotos-Auswahl: Sie wählen Fotos aus, sie werden auf dem Gerät gespeichert – neue Fotos müssen Sie später erneut auswählen. Ist ein selbst aktualisierendes Google-Fotos-Album das Wichtigste, prüfen Sie zuerst Fotoo.
- Es läuft bereits. Ein Rahmen, der zuverlässig funktioniert, ist es wert, behalten zu werden. Ein Umstieg kostet einen Abend Einrichtung.
Wann PicDock besser passt
- Die Familie nutzt iPhones. PicDock zeigt geteilte iCloud-Alben auf einem Android-Rahmen; Verwandte fügen Fotos direkt vom iPhone hinzu. Fotoos Eintrag erwähnt iCloud nicht.
- Das Tablet ist auch Nachttisch- oder Küchenuhr. PicDock hat mehrere Uhrenstile, Wetter mit animiertem Regen und Schnee, einen Wecker mit Schlummerfunktion, Nachtdimmung und einen Schlafplan, der den Bildschirm auch ausschalten kann. Siehe den Leitfaden für den Dauerbetrieb.
- Sie möchten nach Personen filtern. Der Filter „nur Fotos mit Menschen“ läuft auf dem Gerät und ist kostenlos; Haustierfilter und automatische Personengruppen gehören zu Premium. Die Analyse passiert auf dem Tablet – dafür werden keine Fotos hochgeladen (so funktioniert es).
- Sie möchten Quellen mischen. Zum Beispiel einen NAS-Ordner, einen Dropbox-Ordner und ein geteiltes iCloud-Album in einer Diashow. Cloud- und NAS-Quellen werden in Abständen automatisch neu eingelesen, neue Fotos erscheinen also, ohne dass Sie das Tablet anfassen.
- Sie möchten erst alles ausprobieren. Alle Fotoquellen außer dem Web-Upload sind ohne Zeitlimit kostenlos, neue Installationen bekommen 7 Tage lang alle Funktionen zum Testen, und Premium ist optional.
Was PicDock nicht kann
- Kein Google Drive. Weder Ordner noch freigegebene Ablagen. Wer seine Fotos dort hat, ist mit Fotoo besser bedient.
- Keine Videos aus der Cloud. Videos aus Dropbox, OneDrive oder Google Fotos laufen in PicDock nicht – diese Quellen liefern nur Fotos. Videos spielt PicDock aus dem Gerätespeicher ab und, als optionale Beta, von einer NAS-Freigabe (mehr zu Videos im Bilderrahmen).
- Der Bildschirmschoner zeigt nur Fotos auf dem Gerät. Cloud- und NAS-Quellen laufen in der Vollbild-Diashow der App, die beim Anschließen des Ladekabels automatisch starten kann.
- Kein Import aus Fotoo. Einstellungen, Alben und Käufe lassen sich nicht übernehmen.
Umstieg: was Sie erwartet
Keine der beiden Apps kann die Einstellungen der anderen lesen. Ihre Fotos ziehen aber nicht um: Sie bleiben im selben Cloud-Konto, auf dem NAS oder im Geräteordner. Sie verbinden nur neu.
- Notieren Sie, was Fotoo heute zeigt: welche Konten, Alben und Ordner, das Intervall und ob die App als Bildschirmschoner oder zu einer festen Zeit startet.
- Installieren Sie PicDock auf demselben Tablet (ab Android 7.0). Fotoo kann zum Vergleich installiert bleiben – nur nicht beide auf Autostart stellen.
- Verbinden Sie jede Quelle neu unter Einstellungen → Fotoquelle: bei Dropbox oder OneDrive anmelden und dieselben Ordner wählen; für SMB Host, Freigabe und Konto des NAS eintragen (NAS-Leitfaden); Fotos mit der Google-Fotos-Auswahl wählen. Mehrere Quellen lassen sich zu einer Diashow kombinieren.
- Stellen Sie den Look nach: Intervall, Übergang, Anzeigeeffekt, Uhr und Wetter. Einige Übergänge, Anzeigeeffekte und Uhrendesigns gehören zu Premium; mit der 7-Tage-Testphase probieren Sie sie vorher aus.
- Legen Sie fest, wie der Rahmen startet. Statt Bildschirmschoner nutzen viele „Starten beim Anschließen des Ladekabels“ zusammen mit „Bildschirm anlassen“.
- Lassen Sie beide ein paar Tage parallel laufen, bevor Sie Fotoo deinstallieren, und prüfen Sie, was Ihnen am wichtigsten war – etwa, ob neue Fotos in einem geteilten Ordner von selbst erscheinen.
Käufe in Fotoo werden nicht übertragen; eine Erstattung klären Sie mit Bopp Studio bzw. Google Play.
Weitere Fotoo-Alternativen
- Frameo („Frameo: Share to photo frames“) ist eine andere Art Produkt. Im deutschen Eintrag steht: „Die Frameo-App funktioniert nur mit offiziellen Frameo WiFi-Fotorahmen.“ Sie schicken also Fotos vom Handy an einen gekauften Rahmen. Gut, wenn Sie einem Angehörigen einen Rahmen schenken wollen, statt ein Tablet weiterzuverwenden. Eintrag · unsere Seite Frameo-Alternativen.
- Snapwood Apps bietet je Cloud-Dienst eine eigene App, etwa SkyFolio für OneDrive (laut Eintrag Fotos und Videos aus OneDrive, Rahmen auf Fernseher, Tablet oder Smartphone; Eintrag) und dFolio für Dropbox (Diashows auf Android TV, Google TV, Tablet und Smartphone; Eintrag). Passend, wenn alle Fotos in einem dieser Dienste liegen und der Fernseher der Rahmen sein soll.
Einen breiteren Überblick gibt unser Vergleich der Bilderrahmen-Apps für Android-Tablets.
Was PicDock kostet
Die Google-Play-Version ist kostenlos und ohne Bezahlen dauerhaft nutzbar. Alle Fotoquellen außer dem Web-Upload sind kostenlos; Premium ist optional und als lebenslange Lizenz, Jahres- oder Monatsabo erhältlich. Videowiedergabe, Gesichtsfilter, Dual-Modus, Nachtmodus, Wecker, Uhr und aktuelles Wetter sind in der kostenlosen Version enthalten. In der Diashow selbst erscheint nie Werbung; in der kostenlosen Version kann in den Einstellungen ein Banner auftauchen. Premium bringt alle 30+ Übergänge, Vorhersagen, Uhrendesigns, Haustierfilter und Personengruppen und entfernt die Werbung. Der Listenpreis der lebenslangen Lizenz liegt in den USA bei US$19.99; den Preis für Ihr Land zeigt die App. Die Version im Amazon Appstore für Fire-Tablets ist eine kostenpflichtige App (US$4.99) mit allen Funktionen. Für iPhone und iPad gibt es eine eigene App (ab iOS 15) mit anderem Funktionsumfang. Alles Weitere: PicDock-Faktenblatt.
Häufige Fragen
Ist PicDock eine gute Fotoo-Alternative?
Das hängt davon ab, wo Ihre Fotos liegen. PicDock liest Gerätespeicher, Google Fotos (über die Fotoauswahl), Dropbox, OneDrive, geteilte iCloud-Alben und NAS/SMB-Freigaben und zeigt dazu Uhr, Wetter, Wecker und Schlafplan. Google Drive unterstützt PicDock nicht – laut Fotoos Google-Play-Eintrag kann Fotoo das. Liegen Ihre Fotos in Google Drive, ist Fotoo die bessere Wahl.
Kann ich meine Fotoo-Einstellungen oder Alben zu PicDock übernehmen?
Nein, einen Import zwischen den beiden Apps gibt es nicht. Ihre Fotos bleiben aber, wo sie sind (Gerät, Google Fotos, Dropbox, OneDrive oder NAS). Beim Umstieg melden Sie sich in PicDock bei derselben Quelle an und wählen dieselben Alben oder Ordner noch einmal aus – meist ein paar Minuten pro Quelle.
Was kostet PicDock im Vergleich zu Fotoo?
PicDock ist bei Google Play kostenlos. Alle Fotoquellen außer dem Web-Upload sind kostenlos; Premium ist optional und als lebenslange Lizenz, Jahres- oder Monatsabo erhältlich (lebenslang US$19.99 in den USA, Preise je Land in der App). Die Amazon-Version für Fire-Tablets ist eine kostenpflichtige App (US$4.99). Fotoos deutscher Google-Play-Eintrag nennt In-App-Käufe von 24,99 € bis 39,99 € (abgerufen am 12.10.2026).
Spielt PicDock Videos aus Dropbox, OneDrive oder Google Fotos ab?
Nein. Videos aus Cloud-Quellen wie Dropbox, OneDrive oder Google Fotos laufen in PicDock nicht; diese Quellen liefern nur Fotos. Videos spielt PicDock aus dem Gerätespeicher ab, Videos auf einer NAS-Freigabe als optionale Beta.
Fazit
Fotos in Google Drive, oder zufrieden mit einer lange etablierten App: Bleiben Sie bei Fotoo. iPhone-Familie mit geteilten iCloud-Alben, ein Rahmen, der zugleich Uhr mit Wetter und Wecker ist, oder Personen- und Haustierfilter auf dem Gerät: Probieren Sie PicDock kostenlos aus und lassen Sie Fotoo installiert, bis Sie sicher sind.
PicDock bei Google Play · PicDock-Faktenblatt · English version · 日本語版